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Biographie

Ning Feng ist international anerkannt als Künstler von großer Lyrik, angeborener Musikalität und atemberaubender Virtuosität. Gesegnet mit einwandfreier Technik und seidenem Klang, reicht sein Repertoire von intimer Zartheit bis zu wilder Intensität. Der in Berlin ansässige chinesische Violinist tritt auf der ganzen Welt mit den bekanntesten Orchestern und Dirigenten mit Konzert- und Kammermusik auf.

Zu den jüngsten Erfolgen Ning Fengs zählen die Rückkehr zum Budapester Festivalorchester mit Iván Fischer in Budapest und eine Tournee nach China mit Dutilleux ‘L’arbre des songes’, außerdem Tourneen mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra und van Zweden nach Europa, Asien und Australien und erfolgreiche Debüts mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Radio-Symphonie-Orchester Frankfurt, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra. In Konzert- und Kammermusik tritt er unter anderem regelmäßig mit Igor Levit an einigen der größten Festivals in Deutschland und anderweitig auf. Hierzu zählen der Kissinger Sommer, Heidelberg, Moritzburg, Mecklenburg-Vorpommern, die Schubertiade und die La Jolla Music Society (Kalifornien).

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 für Ning Feng zählen Debüts mit dem BBC Philharmonic Orchestra und Simone Young, dem São Paulo Symphony Orchestra und Marin Alsop in Brasilien und auf Tour durch den Fernen Osten, dem Wroclaw Philharmonic Orchestra und Giancarlo Guerrero, dem Hallé Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester. Er wird an das Konzerthausorchester in Berlin zurückkehren, um gemeinsam mit Lawrence Foster das Brahms Violinkonzert in Berlin und auf Tour in China zu spielen. Außerdem wird er nach Australien zurückkehren, um mit dem West Australian Symphony Orchestra und Karina Canellakis, und dem Tasmanian Symphony Orchestra mit Fabien Gabel aufzutreten. In seiner Heimat China kehrt er unter der Leitung von Yu Long zum Shanghai Symphony Orchestra zurück und ist Artist-in-Residence beim Shenzhen Symphony Orchestra. Zu den Höhepunkten in der Kammermusik zählen Ning Fengs Debüt im Concertgebouw Amsterdam mit einem Schubert-Programm gemeinsam mit Nicholas Angelich und Edgar Moreau, seine Rückkehr in die Wigmore Hall und ein Auftritt in Eindhoven, mit dem 2012 von ihm gegründeten Drachenquartett. Im April 2019 wird er an das Mecklenburg-Vorpommern Festival zurückkehren, um Kammermusikkonzerte mit Daniel Müller-Schott und anderen zu geben.

Ning Feng nimmt in den Niederlanden für die Channel Classics und seine neueste CD, Bachs komplette Solowerke für Violine, auf. Diese CD wurde als erste Aufnahme dieser Art eines chinesischen Violinisten bereits von Gramophone mit den folgenden Worten gelobt: „Im Gegensatz zu anderen…ist es die Illusion einer freilaufenden Unterhaltung aus dem Inneren, die mich gefangen hält“. Seine Aufnahme von Elgar und Finzis Violinkonzerten mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchester, unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto wird im Herbst 2018 erscheinen. Zu den früheren CDs gehören Tschaikowskys Violinkonzert und Bruchs Schottische Phantasie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, ‘Apasionado’ mit dem Orchester Sinfonica del Principado de Asturias mit Werken von Sarasate, Lalo, Ravel und Bizet / Waxman, eine Aufnahme der Schubert- und Dvořák-Quartetts mit dem Drachenquartett und zwei CDs mit Solo-Repertoire für Violine.

Geboren in Chengdu, China, studierte Ning Feng am Sichuan Konservatorium für Musik, an der Hochschule für Musik Hanns Eisler (Berlin) bei Antje Weithaas und an der Royal Academy of Music (London) bei Hu Kun, wo er der erste Student war, der für seine Abschlussaufführung die volle Punktzahl bekam. Er war unter anderem Preisträger bei der Hannover Internationale, bei den internationalen Violinewettbewerben Königin Elisabeth und Yehudi Menuhin, und er gewann den ersten Preis des internationalen Michael Hill Violinewettbewerbs 2005 (Neuseeland) und 2006 den ersten Preis beim internationalen Paganini-Wettbewerb.

Ning Feng spielt eine 1721 Stradivari Geige, bekannt als die “MacMillan”, finanziert durch Privatkredit und arrangiert von den Premiere Performances aus Hong Kong. Er spielt auf Saiten von Thomastik-Infeld, Wien.